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23. Februar 2012
 

aspekte

 

"Shanzhai" für das Berliner Stadtschloss

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Das Shanzhai-Schloss

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Palast des Luxus

"Shanzhai" für das Berliner Stadtschloss

von Peter Schiering und Benedikt Gondolf

"Shanzhai" heißt auf Chinesisch "Bergdorf", - ein Ort, an dem man ungestört zum Beispiel Dinge kopieren - oder wie wir Europäer sagen würden - fälschen kann. Vom Handy bis zur Kaffeehauskette. Doch in China ist Kopieren erstmal nichts Schlechtes. Was würde eigentlich passieren, wenn man diese chinesische "Kulturtechnik" auf das Berliner Stadtschloss anwendete?

 
 
 
 

Wir hängen immer noch am Original oder beharren auf Rekonstruktion. Beispiel Berliner Stadtschloss: Erstmal wurde es in "Humboldt-Forum" umbenannt, und bis 2017 soll das vor mehr als 60 Jahren von der DDR gesprengte Hohenzollerndomizil tatsächlich wiederaufgebaut werden. Erste Arbeiten finden ab April statt. Wie teuer das Schloss wird, kann im Moment noch niemand sagen.

 

Bahnbrechender Entwurf

Von 590 Millionen wird geredet. Aber wie verlässlich solche Prognosen und die damit verbundenen Zeitpläne sind, wissen wir spätestens seit dem Trauerspiel um die Hamburger Elbphilharmonie. Deren Kosten sind explodiert. Die Eröffnung wurde mehrmals verschoben.

 

Nach aspekte-Informationen arbeitet der Berliner Architekt Arno Brandlhuber an einem bahnbrechenden Entwurf für das Berliner Stadtschloss. Die Frage ist: Was passiert, wenn die Kulturtechnik des "Shanzhai"(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster) auf preußischen Traditionalismus trifft? Ob dies ein harmonisches Aufeinandertreffen der Kulturen ist - oder eher ein "Clash of Cultures"? aspekte mit einem Blick nach vorn.

 
 
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